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Eine Woche nach dem Sieg der SAB-Basketballer (Jahrgang 2002 – 2005) bei der Duisburger Stadtmeisterschaft stand am heutigen Dienstag (24.1.) das nächste Highlight an – die 1. Bezirksrunde in Oberhausen.

Gegen die Stadtmeister aus Wesel und Oberhausen auf Korbjagd zu gehen versprach bereits im Vorfeld eine spannende Angelegenheit zu werden, da nur der Sieger dieses Dreierturniers eine Runde weiter kommen sollte. Doch „Spannung“ beschreibt nicht annähernd das, was alle Teilnehmer  - Spieler, Betreuer, Zuschauer – an diesem Dienstagnachmittag  in der Halle der Osterfelder Gesamtschule in Oberhausen erleben durften…

Beim ersten Gruppenspiel waren die SABler nur Zuschauer. Von der Seitenlinie aus konnten sie ihre Konkurrenten begutachten, die unterschiedlicher nicht sein konnten: hier die kleinen, flinken, spielstarken Weseler und da die langen, athletischen Oberhausener. In einem knappen Spiel setzten sich die Oberhausener durch, die nun ihrerseits Zuschauer bei unserem ersten Auftritt waren. Die bereits auf Betriebstemperatur spielenden Weseler trafen auf übernervöse Duisburger – eine gefährliche Kombination. Der Trainerstab der SAB reagierte mit einer Auszeit nach gerade einmal 3 Minuten, um die Jungs wieder zu erden, schließlich ging es nur um ein Basketballspiel. Angeführt vom kränkelnden Kapitän Oualid Ahmari rappelten sich unsere Basketballer auf und nach 10 gespielten Minuten ging es mit einem 18:10 in die Halbzeitpause. Doch statt entspannt den Stiefel runterzuspielen brachten uns vergebene Korbleger und überflüssige Fouls nicht aus der Schlagdistanz. Erst ein Lauf in den letzten beiden Minuten brachte uns letztlich einen hohen, aber nicht überzeugenden Sieg ein – Duisburg 32, Wesel 14!

Somit war das Finale gegen Oberhausen angerichtet, der Sieger würde sich für die 2. Bezirksrunde in Hilden qualifizieren. Doch vom Start weg erkannte Coach Savic seine Spieler nicht wieder. Ein ums andere Mal verloren sie ihren Gegner aus den Augen, was diese in sehr einfache K,örbe ummünzen konnten. Und selbst kamen sie offensiv kaum zum Zug. In die Halbzeit ging es mit einem ernüchternden 6:8 doch wer auf Besserung hoffte sah sich getäuscht. Der Einsatzwille war deutlich sichtbar, aber die vielen Nachlässigkeiten versprachen keinen Erfolg. Gestikulierend wandte sich der Coach an seinen Stab um Hr. Hassanabadi und Hr. John und stammelte: „dann werden wir eben verlieren, (wenn wir nicht bereit sind die kleinen Dinge für den großen Erfolg zu tun)…dann ist das eben so.“ Zu dem Zeitpunkt lagen wir zweieinhalb Minuten vor Ende mit 13:17 in Rückstand. Doch nun folgte eine Schlussphase, die man in Worte kaum fassen kann. Aber versuchen kann man es ja…

Co-Captain Burhan Saciri wollte an diesem Tag nicht vom Feld gehen, ohne noch einmal sein Bestes zu geben – und seine Jungs folgten ihm. Dank starker Verteidigung holten sie zwei Ballgewinne raus, die in insgesamt 4 Freiwürfen resultierten. Zwei davon konnten realisiert werden und beim Stand von 15:17 ging es in die letzte Spielminute. Absolut jede Aktion war nun von Bedeutung, doch die Nervosität machte beiden Teams zu schaffen. Immer noch beim Stande von 15:17 ging die SAB in den letzten Angriff des Spiels. Die Sekunden tickten runter, doch wer würde die Verantwortung übernehmen den entscheidenden Wurf anzusetzen? Nach 2 Fehlversuchen blieben wir dank großartigem Reboundeinsatz im Ballbesitz. Und dann kam der Ball zum eben eingewechselten Ylli Kryeziu. 4 Sekunden vor Spielende war er gezwungen den allerletzten Wurf zu nehmen. Von der linken Seite aus, etwa 3m vom Korb entfernt setzte er seinen Wurf an. In diesen Momenten stockt allen Sportlern, egal auf welchem Niveau, der Atem - und den Fans sowieso. Aber auch die Zeit bleibt gefühlt stehen, während der Wurf wie in Zeitlupe auf den Korb zufliegt…und dann die Erlösung, der Ball fliegt durch die Reuse – VERLÄNGERUNG!!! Ylli rettet uns mit 17:17 in die Verlängerung. Im Basketball ist der spielentscheidende oder –verlängernde Wurf der Traum eines jeden Spielers. Viele erreichen dieses Glücksgefühl nie. Ylli hat jetzt schon eine Basketballstory zu erzählen…

Aber so schön es auch sein mag – nach so einem dramatischen Ende in die Verlängerung zu gehen ist ein zweischneidiges Schwert. Man glaubt schon gewonnen zu haben, aber es sind noch einige Minuten zu spielen. In unserem Fall waren es noch drei Minuten. Es sollten die 3 Minuten des Noah Boebers werden. Bis dahin im gesamten Turnierverlauf ohne Wurfglück geblieben, fasste er sich nach Wiederbeginn ein Herz und erzielte aus 7m einen Dreier. Die Bank bebte. Doch Oberhausen blieb im Spiel. Nach wie vor körperlich überlegen waren sie oft nur durch ein Foul zu stoppen und glichen das Spiel aus – 20:20. Noah antwortete mit einem langen Zweier zum 22:20. Und die Uhr tickte wieder herunter, nun waren wir die Gejagten. Die Oberhausener glichen aus, 22:22. 30 Sekunden vor Ende bedeutete ein Foul schon längst zwei Freiwürfe für den Gefoulten. Nun war es an Taylan Kircuvaloglu das Spiel evtl. zu entscheiden. Den ersten Freiwurf setzt er daneben, der Druck vor dem zweiten muss immens sein. Er trotzt ihm und verwandelt zum 23:22. Im Nachhinein berichtete er von seinem Gefühl an der Freiwurflinie, die zittrige Hand so kurz vor der Entscheidung  und dann die Erlösung durch den Treffer... so eine Beichte erzeugt Gänsehaut! Doch es war immer noch nicht vorbei. Die Oberhausener gingen in den letzten Angriff, doch der Wurf ging daneben. Nach einem Ausball sind noch 4 Sekunden zu spielen, Burhan wirft den Ball ein, zu Noah…4...3…2…1…AUS, AUS, DAS SPIEL IST AUS!!!!!! Und die SAB ist Sieger der 1. Bezirksrunde! Es brach ein Riesenjubel aus, alle lagen sich in den Armen – inklusive Lehrer :)  Es war schließlich nur ein Basketballspiel…und doch so viel mehr.

Bereits am 9. Februar reisen wir zur 2. Bezirksrunde nach Hilden, um uns dort mit weiteren Siegern der 1. Bezirksrunde zu messen. Das bisherige Abschneiden ist bereits ein toller Erfolg, doch wer einmal davon kostet kommt leicht auf den Geschmack. Wie werden sich also unsere Jungs in Hilden präsentieren? Ihr erfahrt es hier!

Den 3. Titel für die SAB innerhalb einer Woche holten: Oualid Ahmari, Burhan Saciri, Noah Boebers, Manolito Mühlenberg, Pierre Maas, Ylli Kryeziu, Florian Czisch, Taylan Kircuvaloglu.

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